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Chronik
der Sumpfgumber
Die
Sumpfgumber
Guggemusik wurde am 09. Oktober 1988 im Landgasthof
“Auerhahn" in
Wyhlen als eingetragener Verein, der keiner Narrenzunft
angehört
gegründet.
Die Clique
entstand aus
der damaligen "Bätsch-Nass-Gugge Wyhle" und den
"Chuddel-Muddlern". Der Zusammenschluss erfolgte vor allem aufgrund des
gemeinsamen Zieles, das närrische Brauchtum der alemannischen
Fasnacht mit schrägen Tönen zu unterstützen.
Auch der
Mitgliedermangel war ein Grund für die Verbindung der beiden
Guggemusiken. Bereits am 11.11.1988 hatten wir unseren ersten Auftritt
und Konnten die Fasnacht 1988/89 mit 32 aktiven Mitgliedern Erfolgreich
hinter uns bringen.
Der Name
„Sumpfgumber“ wurde als alemannische,
fasnächtliche
Bezeichnung für den Frosch in Ahnlenung an das Kostüm
gewählt. Über die Jahre haben wir uns allerdings
immer weiter
vom Frosch entfernt, nur dem Namen Sumpfgumber bleiben wir treu.
Die erste
Maske wurde von
den Mitgliedern in Schweiße ihres Angesichts selbst
hergestellt.
Obwohl wir inzwischen die Masken fertigen lassen, stecken in jedem
Sujet viele Stunden eigener Handarbeit. In den ganzen
„Gumberjahren" sind mehrere Kostüme entstanden von
denen die
letzten zwei wahrend der fünften Jahreszeit zu sehen sind.
Unser
Aktionsgebiet
beschränkte sich von Anfang an nicht nur auf Grenzach-Wyhlen,
sondern dehnte sich auch auf den ganzen Landkreis Lörrach, die
Ortenau und den schwäbischen Raum aus. Seit einigen Jahren
bekommen wir regelmäßig Einladungen aus dem
benachbarten
Ausland. Der Schweiz, Frankreich und sogar aus dem entfernten Belgien.
Viele Auftritte waren der Beginn langjähriger Freundschaften
-besonders mit den Cliquen aus Ebersweier und Bad Rippoldsau.
Höhepunkt
der
närrischen Zeit war für die Sumpfgumber, immer wieder
die
Teilnahme am größten internationalen
Guggemusiktreffen
Deutschlands in Schwäbisch-Gmünd, an dem wir bereits
sechs
mal teilgenommen haben.
Die
Sumpfgumber sind
nicht nur über Fasnacht musikalisch aktiv, sondern es wird
über das ganze Jahr geprobt und jede Möglichkeit
für
Auftritte genutzt.
Die
fleißigsten
Probebesucher erhalten für ihr „zeitliches Opfer"
dann auch
am Jahresende ein kleines Präsent.
Natürlich
arbeiten wir Sumpfgumber nicht nur - WIR verstehen
es auch
hervorragend
Feste zufeiern, wie sie fallen. Darunter zählen wir nicht nur
Fasnacht, sondern viele über das Jahr verteilte
Aktivitäten.
Geburtstage, Hochzeiten und unsere berüchtigten Mai- und
Suserbummel sind nur einige solche Gelegenheiten. Wir versuchen dabei
auch immer an unseren Narrensamen zu denken.
Nach
mehreren Wechseln
des Proberaums fanden wir aufdem ehemaligen Dürr - Areal m
Wyhlen
für einen längeren Zeitraum eine Bleibe. Im 7. Jahr
unseres
Bestehens wurden wir allerdings heimatlos, weil das Dürr -
Areal
in Wyhlen der Spitzhacke zum Opfer fiel. Von diesem Zeitpunkt an zogen
wir wie ein Wanderzirkus von einem Ort zum anderen, was wir aber Dank
der Flexibilität unserer Mitglieder gut überstanden.
Hier
für ein herzliches Dankeschön!!!
Auf Dauer
war dies jedoch
kein Zustand und wir bemühten uns wieder eine feste Bleibe zu
finden. Es gab viele Versuche einen geeigneten Raum zu finden, doch der
„Lärm“ einer Guggemusik ist wohl nur an
Fasnacht
erwünscht. Die Sumpfgumber Grenzach-Wyhlen fanden
„Zuflucht“ in Lörrach und Rheinfelden, ehe
für
sie wieder ein Stern am Himmel aufging. Annelore und Erwin Hecke vom
Gasthaus „Waldhorn" in Grenzach stellten uns einen
Gewölbekeller als Proberaum zur Verfügung. Ein
dreifaches
Sumpfgumber... auf die beiden.
Bevor
allerdings mit dem
Proben begonnen werden konnte, gab es aber noch viel zu tun. Aus den
Sumpfgumber wurden erst einmal „Dreckgumber„. Wir
hantierten mit Gips, Mörtel, Eierschachteln, Holz und Tackern,
um
den Keller weitgehend Schalldicht zu isolieren. Dank der vielen
verschieden handwerklichen Fähigkeiten unserer Mitglieder
benötigten wir keine Hilfe von außen, sondern
bewerkstelligten alles in Eigenarbeit.
Jedoch hat
sich später herausgestellt, dass der Keller als Proberaum
nicht geeignet war.
Von dort
ging es direkt
zum Hundesportverein Grenzach-Wyhlen, in dem wir uns auch heute noch
wohl fühlen und zu gemeinsamen Proben treffen.
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